Immobilienverkauf: 5 Tipps für einen schnellen Kaufabschluss

Immobilienverkauf: 5 Tipps für einen schnellen Verkaufsabschluss. Schlüsselübergabe bei Verkaufsabschluss zwischen Verkäufer und dem neuen Eigentümer

Der Verkauf einer Immobilie ist ein komplexes Unterfangen, bei dem Sie sich als Laie professionell unterstützen lassen sollten. Makler helfen Ihnen nicht nur dabei, das Objekt korrekt zu vermarkten, sondern erzielen auch den bestmöglichen Preis und sorgen dafür, dass der Verkauf schnell abgewickelt ist. 

Doch was können Sie als Verkäufer tun, um den Kaufabschluss möglichst reibungslos und zeitnah zu gestalten? Hier erhalten Sie 5 Tipps für einen schnellen Immobilienverkauf.

Tipp 1: Kaufpreis für den Immobilienverkauf geschickt festlegen

Einer der ersten Schritte für den Hausverkauf besteht darin, den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie zu ermitteln. Dieser stellt die Basis für den Verkaufspreis dar. Dafür sind jedoch umfassende Marktkenntnisse gefragt, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie sollten aktuellen Entwicklungen in Ihrer Umgebung folgen, die erzielten Preise ähnlicher Objekte herausfinden und zudem im Hinterkopf haben, ob eventuelle Grossprojekte in der Nähe den Wert Ihrer Immobilie positiv oder negativ beeinflussen könnten.

Tipp: Bei der genauen Bewertung der Immobilie hilft Ihnen ein Makler. Dank Marktwertrechner von Properti erhalten Sie bereits einen ersten Eindruck – hier entlang.

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Beachten Sie, dass der Angebotspreis in der Schweiz von Häusern durchschnittlich meist 5 bis 8 Prozent über dem tatsächlich erwarteten Verkaufspreis liegt. So haben Sie ausreichend Spielraum für Verhandlungen. Ihr Mindestpreis sollte daher von Anfang an festliegen. 


Der richtige Kaufpreis ist eine wahre Kunst für sich. Denn zu niedrig angesetzte Immobilien verkaufen sich zwar schnell, aber Ihnen entgeht dabei eventuell viel Gewinn. Zu hohe Preisvorstellungen wiederum schrecken Suchende eventuell ab, und mehrfach gesenkte Preise sind ebenfalls kein gutes Zeichen. Der Verkaufspreis steht daher im direkten Zusammenhang mit dem Zeitplan der Eigentümer.  Daher ist es wichtig, von Anfang an einen realistischen Preis anzusetzen.

Tipp 2: Schönheitsreparaturen durchführen

Als Nächstes geht es daran, das Haus auf den Verkauf vorzubereiten. Führen Sie dazu alle nötigen Schönheitsreparaturen durch. Ein neuer Anstrich, eine Aufräumaktion im Garten sowie die Entfernung aller persönlichen Gegenstände helfen dabei, attraktive Fotos von der Immobilie zu machen. Zudem sollte das Haus für Besichtigungstermine gründlich gereinigt werden.

Lichtdurchfluteter Wohn- und Essbereich mit offener Terrassentür und Aussicht auf Berge und See. Über dem Tisch leuchtet eine Hängelampe, an der Wand hinter dem Esstisch hängt ein Kunstwerk.

Tipp: Das sogenannte Home Staging kann die Immobilie deutlich attraktiver erscheinen lassen. Hier engagieren Sie Profis, die das Objekt heimeliger machen, sodass Interessenten sich den Einzug besser vorstellen können.


Überlegen Sie zudem, ob sich Sanierungsarbeiten vor dem Verkauf lohnen. In manchen Fällen lässt sich durch wertsteigernde Massnahmen einen höheren Verkaufspreis erzielen. Dabei muss sich die Investition jedoch lohnen, also zusätzlichen Gewinn bringen. Lassen Sie sich von Ihrem Makler dazu beraten.

Sobald Ihr Haus in Bestform ist, können Sie die passende Beschreibung erstellen, Fotos machen lassen und das Inserat für einen schnellen Verkauf online stellen. Je nach Ihrer Zielgruppe kann es sich aber lohnen, zusätzlich in ein teureres Zeitungsinserat zu investieren. 

Tipp 3: Frühzeitig wichtige Unterlagen für den Immobilienverkauf vorbereiten

Sie können den Hausverkauf deutlich beschleunigen, indem Sie alle relevanten Dokumente bereithalten. Zum Beispiel benötigt Ihr Makler verschiedene Dokumente, um den Verkauf auf den Weg zu bringen. Auch Anwalt, Notar und Bank werden nach diesen Unterlagen fragen. 

Legen Sie daher die folgenden Unterlagen so früh wie möglich bereit:

  • Unterlagen zur laufenden Hypothek
  • Grundbuchauszug
  • Grundrisse, Baubeschrieb und Lageplan oder Katasterplan
  • Innen- und Aussenfotos
  • Informationen zur Umgebung
  • Steuerunterlagen
  • Unterlagen der Gebäudeversicherung inklusive letzter Schätzungsanzeige
  • Elektroausweis
  • Unterlagen zu getätigten Investitionen
  • Mieterspiegel
  • Nebenkostenabrechnung
  • Dokument zur Stockwerkeigentümerschaft

Dabei gilt, dass Sie stets offen kommunizieren sollten. Eine Übersicht der letzten Renovationen sowie des aktuellen Renovationsbedarfs macht einen sehr guten Eindruck bei potenziellen Käufern. Idealerweise halten Sie die Dokumente als Scans bereit, um sie auch bei der Kommunikation über Online-Portale schnell verschicken zu können. 

Überlegen Sie auch, ob eine Reservierungsvereinbarung mit möglichen Kaufinteressenten in Frage kommt. Diese können Sie rechtzeitig vorbereiten. Der Interessent muss dabei normalerweise 3 bis 5 Prozent des Kaufpreises anzahlen. Voraussetzung für das Zustandekommen einer solchen Reservationsvereinbarung ist eine vorliegende Finanzierungsbestätigung des Finanzinstituts der Kaufinteressenten.

Makler und Kunde betrachten beim Immobilienverkauf gemeinsam auf dem Tablet eine VR-Tour einer Wohnung.

Hinweis: Als Verkäufer kommt auch die Grundstückgewinnsteuer auf Sie zu. Berechnen Sie deren Höhe rechtzeitig, um sich vorzubereiten. Dabei hilft der Properti-Grundstückgewinnsteuerrechner

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Tipp 4: Die richtige Zielgruppe ansprechen

Sobald Sie den Kaufpreis kennen, die Immobilie vorbereitet und alle nötigen Unterlagen zurechtgelegt haben, kann das Inserat online gehen. Dabei ist es wichtig, die passende Zielgruppe für Ihre Immobilie zu erreichen. Auch hier hilft ein Makler, was etwa die Formulierungen im Inserat angeht. 

Idealerweise nutzen Sie verschiedene Werbemassnahmen, um möglichst viele Personen aus Ihrer Zielgruppe zu erreichen und so schnell einen geeigneten Käufer zu finden. Schalten Sie daher auf den grösseren Internetportalen Anzeigen, nutzen Sie lokale Vermarktungsmassnahmen im Umfeld der Liegenschaft und greifen Sie auf Maklerdatenbanken zurück. 

Auch die Ankündigung des Hausverkaufs im Freundes- und Bekanntenkreis ist eine gute Idee. Durch deren Kontakte erweitern Sie das Netzwerk an Interessierten deutlich. Sehen Sie jedoch davon ab, aus Gründen der Freundschaft oder Verwandtschaft einen niedrigeren Preis anzusetzen.

Tipp 5: Besichtigung gründlich vorbereiten

Interessenten werden zunächst nach weiteren Informationen zum Objekt fragen und dann einen Besichtigungstermin vereinbaren. Indem Sie diesen gründlich vorbereiten, steigen die Chancen auf einen effizienten Hausverkauf deutlich. Wählen Sie hochwertige Dekoration, gute Beleuchtung und stellen Sie zum Beispiel exklusive Duftkerzen auf, um das Haus von seiner besten Seite zu zeigen. 

Die Liegenschaft sollte beim Besichtigungstermin nicht komplett leer sein. Vielmehr gilt es, ein neutrales, einladendes Ambiente zu schaffen. Dieses sollte die Fantasie der Kaufinteressierten anregen, damit sie sich ihren eigenen Einzug gut vorstellen können. 

Schön dekoriertes Wohnzimmer mit Dachschräge und hellen Wänden. Bilder wie dieses helfen beim Immobilienverkauf.

Antworten Sie schnell auf Anfragen von passenden Interessenten und zeigen Sie sich flexibel, was die Terminfindung angeht. Während des Termins sollten Sie sich Zeit nehmen, die Bedürfnisse der Interessenten kennenzulernen und zu demonstrieren, wie die Immobilie dazu passen könnte. Treffen Sie auch eine Vereinbarung über die nächsten Schritte


Wenn sich eine oder mehrere Parteien für das Haus interessieren, beginnen die Preisverhandlungen. Lassen Sie sich dabei von Profis unterstützen, aber denken Sie daran, dass Sie selbst stets das letzte Wort haben. Zum Beispiel haben Sie das Recht, Ihr Haus an jemanden zu verkaufen, der etwas weniger bietet, bei dem Sie dafür aber ein besseres Bauchgefühl haben.

Sobald Sie sich geeinigt haben, stehen die folgenden Schritte an:

  • Kaufvertrag: Dieser Vertrag sollte die Interessen beider Parteien widerspiegeln und Details regeln, etwa zum Inventar, zu vorhandenen Mängeln oder zur Garantie bestimmter Merkmale. 

  • Notartermin: Sobald der Vertragsentwurf steht und keine Fragen mehr offen sind, können Sie den Kaufvertrag unterschreiben und notariell beurkunden lassen.

  • Überweisung: Es folgt die Kaufpreisüberweisung. Dabei ist wichtig, dass die Bank des Käufers ein “unwiderrufliches Zahlungsversprechen” abgibt. Hier hilft der Notar auf Wunsch mit einem speziellen Konto. 

Sie planen einen Immobilienverkauf und wünschen sich weitere Tipps und Tricks zu diesem Thema? Unsere regionalen Immobilienexperten beraten Sie gerne persönlich zu allen Fragen rund um den Verkauf Ihrer Liegenschaft – nehmen Sie Kontakt auf!

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